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Monovision - Augen lasern

Johann Wolfgang von Goethe war auf einem Auge normal- und auf dem anderen kurzsichtig. Dank dieses Phänomens konnte er bis ins hohe Alter sowohl in der Nähe als auch in der Ferne scharf sehen – ganz ohne Gläser. Auch Konrad Adenauer hatte diesen „Goetheblick“, den man in der angeborenen Form als Anisometropie bezeichnet. Inzwischen gibt es in der refraktiven Chirurgie eine Methode, bei der die Augen der Patienten verschieden stark korrigiert werden, um den gleichen Effekt zu erzielen. Diese bewusst herbeigeführte Ungleichheit der Augen nennt man Monovision. Sie ist unabhängig von der Akkomodation und damit bis ins hohe Alter möglich.

Allerdings tritt dabei häufig ein unvollständiges „stereoskopisches Sehen“ auf. In diesem Fall wird die Monovision nicht vertragen. Das unterbewusste „Sehen über das Gehirn“ funktioniert nicht mehr. Kliniken, die sich mit neuen Methoden der refraktiven Chirurgie auseinandersetzten, raten aus diesem Grund in der Regel zu einer multifokalen bilateralen Behandlung. Das ist ein Verfahren, bei dem beide Augen auf einen Nahsicht-und auf einen Fernsichtanteil korrigiert werden.

LASIK und SUPRACOR sind häufig die verträglichere Alternative mit deutlich besseren Ergebnissen. Vor allem dann, wenn Sie ohnehin schon Brille oder Kontaktlinsen tragen müssen. Darüber, welche Behandlung letztlich für Sie in Frage kommt, informiert Sie Ihr Augenarzt.